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Donnerstag, 20.11.2014

Lernen und leben

Ein Forschungsprojekt soll Zusammenhänge zwischen Wissensgesellschaft und alternder Gesellschaft aufzeigen. Foto: Rainer Sturm/<a href="http://www.pixelio.de">pixelio.de</a>

Ein Forschungsprojekt soll Zusammenhänge zwischen Wissensgesellschaft und alternder Gesellschaft aufzeigen. Foto: Rainer Sturm/<a href="http://www.pixelio.de">pixelio.de</a>

Ein Forschungsprojekt der Uni Graz untersucht die Bedeutung von Nicht-Wissen für ältere Menschen

Wissen ist Macht – behauptete der englische Philosoph Francis Bacon Ende des 16. Jahrhunderts angesichts neuer Erkenntnisse der Naturwissenschaften. Heute ist die Rede von der Wissensgesellschaft, in der Wissen als Voraussetzung angesehen wird, um am sozialen und wirtschaftlichen Leben teilhaben zu können. Ob das tatsächlich so ist, untersucht ein Forschungsprojekt der Karl-Franzens-Universität Graz, das seinen Fokus auf die Bedeutung von Nicht-Wissen für ältere Menschen richtet.

 

„Lebensbegleitendes Lernen“ lautet ein Schlagwort der Wissensgesellschaft. Menschen sind aufgefordert, sich bis ins Alter weiterzubilden, um am Ball zu bleiben. Oma befolgt diesen Rat. Sie ruft zweimal die Woche ihre E-Mails ab und freut sich über die Fotos von ihren Enkelkindern. Aber ihr Geld zahlt sie lieber am Bankschalter ein, weil sie mit E-Banking nicht zurechtkommt.

Ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Dr. Claudia Gerdenitsch vom Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Uni Graz will herausfinden, welche Bedeutung es für ältere Menschen hat, wenn sie bestimmte Dinge nicht wissen. Interviews sollen Aufschluss darüber geben, wie sie zu ihrer „Unwissenheit“ in manchen Bereichen stehen. Ob beziehungsweise wann mangelnde Kenntnisse oder Kompetenzen dazu führen, dass sie gewisse Dinge meiden oder ob das Nicht-Wissen in ihrem Alltag überhaupt eine Rolle spielt. „Ein Ziel ist herauszufinden, wo Weiterbildung für den Einzelnen/die Einzelne relevant ist – im Hinblick auf Selbstbestimmung, Autonomie und Entscheidungsqualität, und in welchen Bereichen man sich eventuell auch leisten kann, nichts zu wissen“, erklärt Claudia Gerdenitsch.

Darüber hinaus sollen Zusammenhänge zwischen Wissensgesellschaft und alternder Gesellschaft sichtbar gemacht werden: Welche Bedeutung hat Wissen in einer alternden Gesellschaft und – anders herum – Alter in einer Wissensgesellschaft? Hier gebe es noch einiges zu tun: „Um älteren Menschen die Aneignung von neuem Wissen zu ermöglichen, braucht es vor allem mehr Vermittlungsangebote“, betont Gerdenitsch. So werden zum Beispiel durch die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien plötzlich viele in bestimmten sozialen Kontexten inkompetent – was nicht sein müsste. Die ProjektpartnerInnen wollen geeignete Maßnahmen und alternative Weiterbildungsangebote konzipieren.

Eingebunden in das Projekt sind an der Uni Graz ForscherInnen aus den Erziehungs- und Bildungswissenschaften, der Philosophie und der Moraltheologie. Das Institut für Geragogik in Witten/Deutschland und der Verein Akzente aus Voitsberg/Steiermark sind weitere Projektpartner. Finanziert werden die Forschungen vom Land Steiermark im Rahmen der Ausschreibung „Die Zunahme von Nicht-Wissen“ als Teil der Förderschiene „Polaritäten in der Wissensgesellschaft“.

 

Im Webradio der Grazer Universitäten spricht Claudia Gerdenitsch über die „Koordinationsstelle Altern“.

Erstellt von Gudrun Pichler

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