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Friede oder Fehde

Forschen

Bedrohte Harmonie? Ob Religion mehr zu Konflikt oder zu Frieden beitragen, wird auf der Christlich-jüdische Studienwoche im Gespräch mit dem Islam auf Schloss Seggau untersucht. Foto: Afshad/pixabay.com.

Tagung untersucht Christentum, Judentum und Islam auf ihr Konfliktpotenzial

Sind die Lehren und Ansprüche der drei großen Buchreligionen Christentum, Judentum und Islam mit den Werten westlicher Demokratie vereinbar? Tragen die drei Religionen im heutigen Europa zum Frieden oder mehr zu Konflikten bei? Wo liegen mögliche Spannungsfelder und warum entzünden sich an ihnen immer wieder Auseinandersetzungen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich ForscherInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und den USA von 31. Juli bis 3. August 2017 auf Schloss Seggau im Rahmen der Veranstaltung „Christlich-jüdische Studienwoche im Gespräch mit dem Islam: Frieden und Konflikt.“ Die Konferenz ist öffentlich und die Teilnahme kostenlos.


„Der Dialog mit dem Islam wird von der Gesellschaft derzeit als sehr dringlich empfunden. Aber auch das Gespräch mit dem Judentum muss uns ein zentrales Anliegen sein – gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus in Österreich und Deutschland“, erklärt die Tagungskoordinatorin Univ.-Prof. Dr. Irmtraud Fischer vom Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Sie unterstreicht, dass Konflikte nicht immer nur über Kriege oder Terroranschläge sichtbar werden. Auch offene Feindlichkeit gegenüber manchen gesellschaftlichen Randgruppen sowie die Diskriminierung von Frauen seien Themen, die alle großen Religionen mehr oder weniger betreffen. Auf der Tagung werden die Vorträge daher unter anderem die Geschlechterdemokratie im Islam am Beispiel der heutigen Türkei behandeln, aber auch Gewaltphantasien im Neuen Testament oder die Vorstellungen von Frieden und Krieg in der hebräischen Bibel. Irmtraud Fischer zu dem neuen Veranstaltungsformat der Studienwoche: „Wir möchten Bewusstsein dafür schaffen, dass der Dialog zwischen Christentum, Judentum und Islam heute anders geführt werden muss als früher. Gleichzeitig thematisieren wir ethische und moralische Werte des modernen, aufgeklärten Europas und ziehen eine klare Trennlinie zu dem, was hier nicht geht: Frauendiskriminierung bis hin zu Zwangsehen oder religiöser Fanatismus in jedweder Form.“


Die Studienwoche wird für Studierende mit sechs ECTS-Punkten bescheinigt und ist als Fortbildung für ReligionslehrerInnen anrechenbar.

Christlich-jüdische Studienwoche im Gespräch mit dem Islam: Frieden und Konflikt
Zeit: Montag, 31. Juli, bis Donnerstag, 3. August 2017
Ort: Hotel Schloss Seggau, Seggauberg 1, 8430 Leibnitz


Programm und Anmeldeinformationen:
https://altes-testament.uni-graz.at/de/veranstaltungen/bibeldialoge

 

 

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