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Montag, 02.06.2025

Noch am Pariser Klimazielweg? Forschende der Uni Graz ermöglichen zuverlässiges Monitoring

Symbol für die Begrenzung der globalen Erwärmung: Ein Finger dreht einen Würfel und ändert damit den Aufdruck „2°C“ in „1,5°C“ oder umgekehrt. Weitere Würfel bilden das Wort „LIMIT“. ©Frank H. - stock.adobe.com

Neue Daten der Uni Graz zeigen eine um sechs Prozent stärkere Zunahme der globalen oberflächennahen Lufttemperatur, als vom derzeitigen Monitoring ausgewiesen. Um die Pariser Klimaziele einhalten zu können, müssen die Emissionen drastisch reduziert werden. Foto: Frank H. - stock.adobe.com

Auch wenn die letzten Wochen hierzulande unterkühlt ausgefallen sind – die globale Erwärmung schreitet voran. Wie rasch, das lässt sich nun so genau wie noch nie vorhersagen. Dank eines Verfahrens, das Klimaforscher Gottfried Kirchengast mit seinem Team an der Universität Graz entwickelt hat. Dieses ermöglicht erstmals ein zuverlässiges Monitoring der Pariser Klimaziele und zeigt, dass die Temperatur schneller steigt, als noch im letzten Weltklimabericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) erwartet. Die neuen Erkenntnisse wurden soeben im Wissenschaftsjournal Communications Earth & Environment veröffentlicht.


Im Pariser Klimaabkommen von 2015 einigte sich die Staatengemeinschaft darauf, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst jedoch auf 1,5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Gemeint ist damit der Anstieg der globalen oberflächennahen Lufttemperatur, betrachtet in einem Mittelungszeitraum von jeweils 20 Jahren. Der letzte Weltklimabericht des IPCC erwartete das Erreichen der 1,5 °C zwischen 2030 und 2035. Klimaforscher Gottfried Kirchengast vom Wegener Center und Institut für Physik der Universität Graz muss diese Einschätzung nun korrigieren: „Unsere neuen Berechnungen ergeben, dass wir diese Grenze bereits 2028 – mit einer Schwankungsbreite von plus/minus zwei Jahren – überschreiten werden. Der von uns entwickelte Referenzdatensatz zeigt den globalen Temperaturanstieg mit bisher unerreichter Zuverlässigkeit und erlaubt uns daher erstmals auch eine Bewertungsskala vorzuschlagen, um die Einhaltung oder das Verfehlen der Pariser Klimaziele zu überprüfen“, unterstreicht der Wissenschaftler. 

Referenzstandard für die globale Erwärmung
Im Bereich der Ozeane wird für das herkömmliche Monitoring der globalen Erwärmung nicht die Lufttemperatur über dem Wasserspiegel, sondern die Temperatur der obersten Meter des Meerwassers herangezogen, die direkt mit Messbojen aufgezeichnet wird. Daraus ergibt sich eine Ungenauigkeit, die bisher nicht korrigierbar war. Den Forschenden der Uni Graz ist dies nun gelungen. Auf Basis der besten verfügbaren Datenquellen internationaler Klimazentren haben sie einen neuen Referenzdatensatz berechnet. Er umfasst die Zeit von 1850 bis 2024, ergänzt um Vorhersagen bis 2034 und Szenarien bis 2050. „Unsere Daten zeigen eine um sechs Prozent stärkere Zunahme der globalen oberflächennahen Lufttemperatur, als vom derzeitigen Monitoring ausgewiesen“, so Kirchengast. „Dabei können wir den menschengemachten Temperaturanstieg von speziellen Klimaphänomenen wie El Niño und anderen natürlichen Schwankungen unterscheiden. Außerdem ist es möglich, die Mitteltemperatur eines laufenden Jahres bereits ab August vorherzusagen“, ergänzt der Mitautor der Publikation, Moritz Pichler vom Wegener Center.

Compliance-Grundlage für das Pariser Klimaabkommen
Auf Basis des zuverlässigen Monitorings der globalen Erwärmung schlagen die Forschenden eine vierstufige Bewertungsskala vor, um das Erreichen oder Verfehlen der Pariser Klimaziele auch quantitativ zu messen. „Damit schaffen wir eine ganz neue Compliance-Grundlage für die politische und rechtliche Umsetzung des Abkommens“, erklärt Kirchengast. Er sieht Potenzial, dass die World Meteorological Organization, das IPCC und die Staatengemeinschaft den Vorschlag als offizielle Berechnungsmethode aufgreifen. „Es ist wichtig, Klarheit auf dem Weg zu den Pariser Klimazielen zu schaffen, damit die Politik und wir alle wissen, wo wir tatsächlich stehen und was nötig ist, um die Ziele einzuhalten“, betont der Forscher und schlägt in Ergänzung zum 1,5 °C-Ziel vor, die bisher unscharfe Rahmenformulierung „deutlich unter 2 °C“ mit „unter 1,7 °C“ festzulegen. „Es ist höchste Zeit, diesen völkerrechtlich verbindlichen Zielen zur Begrenzung der globalen Erwärmung echte Mess- und Überprüfbarkeit zu verleihen, um dem dringend notwendigen Klimaschutz eine allgemein gültige klimaphysikalische Basis zu geben“, so Kirchengast abschließend.

Publikation:
Gottfried Kirchengast & Moritz Pichler (2025): A traceable global warming record and clarity for the 1.5 °C and well-below-2 °C goals. Communications Earth & Environment, 2 June 2025, DOI: 10.1038/s43247-025-02368-0
https://www.nature.com/articles/s43247-025-02368-0

Die Forschungen sind Teil der Profilbereichs Climate Change Graz der Universität Graz.

Der neue Referenzdatensatz und weitere Schlüsseldaten zum Klimawandel sind über das Webportal Graz Climate Change Indicators – ClimateTracer frei zugänglich und weltweit verfügbar.

Die Grafik illustriert den Anstieg der globalen oberflächennahen Lufttemperatur. ©Uni Graz / Wegener Center
©Uni Graz / Wegener Center
Die Grafik illustriert den bis 2024 beobachteten und bis 2034 vorhergesagten Anstieg der globalen oberflächennahen Lufttemperatur. Dieser ist bis 2050 um zwei mögliche Zukunftsszenarien ergänzt. Die blaue Linie zeigt den Verlauf nach dem Klimaschutzszenario des IPCC, das zur Einhaltung der Pariser Ziele führt: starker Emissionsabbau und Erreichen von Netto-Null CO2-Emissionen etwa zur Mitte des Jahrhunderts. Die orange Linie bildet den Temperaturanstieg bei gleichbleibenden Emissionen ab und führt zu einer krassen Verfehlung der Klimaziele mit einem Anstieg auf über 2 °C. © Uni Graz/Wegener Center
Erstellt von Gudrun Pichler

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