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Montag, 07.09.2015

Belastung, Beruf, Bewegung

Was verstärkt den Stress? Was verhindert Burn-out? PsychologInnen widmen sich bei einer Tagung an der Uni Graz dem brisanten Thema. Foto: pixabay.com/CC0 Public Domain

Was verstärkt den Stress? Was verhindert Burn-out? PsychologInnen widmen sich bei einer Tagung an der Uni Graz dem brisanten Thema. Foto: pixabay.com/CC0 Public Domain

ForscherInnen vermessen die Gesundheit von Körper und Psyche

Die Urlaubszeit ist zu Ende, der Arbeitsalltag hat wieder begonnen, und damit auch die Zeit der psychischen Belastungen. Was verstärkt den Stress? Was verhindert Burn-out? Wie wirkt Erholung? Diesen und vielen weiteren Fragen rund um die Gesundheit gehen PsychologInnen bei einer Tagung vom 17. bis 19. September 2015 an der Karl-Franzens-Universität Graz nach.

„Gesundheit messen – Gesundheit fördern“ lautet der Titel des 12. Kongresses der Fachgruppe Gesundheitspsychologie, der zum ersten Mal in Österreich stattfindet. Vom 17. bis 19. September 2015 ist die Uni Graz Gastgeberin der internationalen Tagung, zu der etwa 100 WissenschafterInnen erwartet werden.

„Die Gesundheitspsychologie arbeitet intensiv an der Schnittstelle zu anderen Disziplinen“, betont Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwerdtfeger vom entsprechenden Arbeitsbereich am Institut für Psychologie an der Uni Graz. Denn bei vielen Erkrankungen handle es sich um ein komplexes Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und sozialen Prozessen. Das Programm der Konferenz spiegelt diese Bandbreite wider: Die Vortragsthemen reichen von Bewegung im Alter über Herausforderungen berufstätiger Mütter bis hin zur Präventionsmaßnahmen von Stress im Beruf.

132 Symptome sind es, die allein mit Burn-out in Zusammenhang gebracht werden. „Es sind subjektive Merkmale, die körperliche und geistige Erschöpfung beschreiben“, erklärt die Mitarbeiterin Mag. Claudia Traunmüller. „Wir brauchen klare sowie valide Werte und kommen daher ums Messen nicht herum.“ Unter anderem bieten elektronische Techniken wie Apps neue Möglichkeiten, besser zu beobachten, wo und wie sich Stresssituationen abspielen.


12. Kongress der Fachgruppe Gesundheitspsychologie
WANN: 17. bis 19. September 2015
WO: Karl-Franzens-Universität Graz
http://gesundheitspsychologie-kongress-2015.uni-graz.at

Erstellt von Andreas Schweiger

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