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Brücke über Europa

Freitag, 18.10.2019, presse, Universität

Internationale Universitäten-Allianz „Arqus“ gegründet – Universität Graz ist Teil des Netzwerks

Sieben Universitäten, ein Ziel: durch den internationalen Austausch die Qualität in Ausbildung und Forschung zu erhöhen. Am Freitag, den 18. Oktober 2019 wurde die „Arqus European University Alliance“ im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung an der Universität Granada, der koordinierenden Institution, präsentiert. Die Universitäten von Bergen, Granada, Graz, Leipzig, Lyon, Padua und Vilnius haben sich – gefördert von der Europäischen Kommission – zusammengeschlossen, um ein europäisches Hochschulsystem voranzubringen.

Martin Polaschek, Rektor der Universität Graz, über Arqus: „Die Universität Graz ist stolz, Teil dieses ambitionierten Netzwerks zu sein. Die Ziele, die wir gemeinsam mit unseren Partnern formuliert haben, entsprechen auch den Zielen der Universität Graz: Forschung vorantreiben, Wissen erhalten, ausbauen und an unsere Studierenden sowie an die Gesellschaft weitergeben. In Zeiten von zunehmender Unsicherheit aufgrund von Fake News ist es mehr denn je Aufgabe von Universitäten, eine starke Rolle im Wissenstransfer zu übernehmen und aufzuzeigen, dass es nie nur eine Wahrheit gibt. Arqus wird uns helfen, diesen hohen Qualitätsanspruch weiter auszubauen. Unsere umfangreiche und engagierte Zusammenarbeit in so vielen Bereichen ist zudem ein sehr gutes Zeichen für gelebte Demokratie in Europa.“

Im Vorfeld der Präsentation gründeten die RektorInnen der sieben Universitäten das Leitungsorgan dieser Allianz, das Arqus Rectors’ Council, und unterzeichneten ein Partnerschaftsabkommen, in dem die Pläne für die nächsten drei Jahre festgelegt sind. Das angestrebte Programm beinhaltet Aktivitäten in den Bereichen gemeinsame akademische Angebote und Mobilität, Inklusion, Unterstützung von Forschungsarbeit, Entrepreneurship, Mehrsprachigkeit und Unionsbürgerschaft. Jeder Bereich wird jeweils von einer der Partneruniversitäten geleitet.

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Über Arqus
Die Arqus European University Alliance bringt die Universitäten von Bergen, Granada, Graz, Leipzig, Lyon, Padua und Vilnius zusammen, sieben Universitäten mit langer Tradition und umfangreicher Forschungstätigkeit, die umfassende Erfahrung mit gemeinsamen Projekten in vielen Bereichen haben und ein gemeinsames Profil als international ausgerichtete Institutionen mit starkem regionalem Engagement in mittelgroßen Städten aufweisen.

Die Allianz strebt danach, auf den soliden Erfahrungen aufzubauen, die die beteiligten Universitäten mit Kooperationen haben, um in den Programmen und Aktionsplänen ihrer Mitglieder ein hohes Maß an Integration zu erreichen, mit den folgenden Zielen:

  • die Bildung von kritisch engagierten EuropäerInnen sowie WeltbürgerInnen zu verbessern, die zu einem multikulturellen, mehrsprachigen, inklusiven und weltoffenen Europa beitragen können und wollen
  • die gemeinsamen Forschungskapazitäten der Partner-Universitäten zu vergrößern und zu verbessern
  • besser auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen im 21. Jahrhundert in Europa und darüber hinaus zu reagieren

Das hauptsächliche Bestreben der Arqus-Allianz ist es, gemeinsam als ein Labor für institutionelles Lernen zu agieren, von dem aus die Gestaltung, das Testen und die Umsetzung eines innovativen Modells der intensiven Zusammenarbeit zwischen den Universitäten vorangetrieben werden. Die Allianz möchte eine gemeinsame Leitungsstruktur etablieren, um die Entwicklung einvernehmlicher gemeinsamer Programme und Aktionspläne zu vereinfachen, partizipative Strukturen zur Vereinfachung von Querschnittsintegration auf allen Ebenen der Partnerinstitutionen zu etablieren und die eigenen Erfahrungen mit anderen Gruppierungen zu teilen, um den Mehrwert dieses Integrationsmodells zu kommunizieren.

Die Arqus-Allianz wird ihre Bemühungen darauf fokussieren, Menschen Möglichkeiten zu geben: für eine äußerst vielfältige Studierendenschaft und bessere Lernerfahrungen; für eine ebenso vielfältige Belegschaft an MitarbeiterInnen und für die Förderung ihrer individuellen und kollektiven beruflichen Entwicklung; für die Gesellschaft als Ganzes, indem wir unsere Türen öffnen und in vollem Umfang dem Auftrag gerecht werden, den uns die Gesellschaft anvertraut hat.

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