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Montag, 26.11.2018

Das Geschlecht macht den Unterschied

Bei Frauen, die rauchen, ist das Level eines bestimmten Neurotransmitters im Gehirn wesentlich höher als bei Nichtraucherinnen. Foto: ukieiri/pixabay.com

Bei Frauen, die rauchen, ist das Level eines bestimmten Neurotransmitters im Gehirn wesentlich höher als bei Nichtraucherinnen. Foto: ukieiri/pixabay.com

ForscherInnen untermauern Folgen des Rauchens im Gehirn von Frauen und Männern

ForscherInnen der Universität Graz zeigen in einer aktuellen Studie, dass sich sowohl Hirnstrukturen als auch der Stoffwechsel im Gehirn durch Rauchen verändern. Besonders deutlich sichtbar wird dies an der Konzentration eines bestimmten Neurotransmitters, GABA genannt, der für die Regulierung der neuroelektrischen Aktivität des Gehirns zuständig ist. Die Studie der Universität Graz zeigte, dass vor allem bei Frauen, die rauchen, das GABA-Level wesentlich höher ist als bei Nichtraucherinnen: „GABA spielt eine wichtige Rolle bei kognitiven Funktionen, wie Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis. Viele Substanzen, die Suchtverhalten auslösen, stehen in direkter Verbindung mit einer Stimulanz von GABA“, erklärt Erstautorin Deepika Bagga die Bedeutung des Neurotransmitters, der vom Rauchen offenbar beeinflusst wird. Interessanterweise scheint das Geschlecht dabei einen Unterschied zu machen, denn bei den Männern gab es zwischen Rauchern und Nicht-Rauchern nur sehr geringe Abweichungen hinsichtlich des GABA-Levels. Die Ergebnisse wurden im Medizin-Journal „European Addiction Research“ veröffentlicht.

Mehrere Untersuchungen haben bereits ergeben, dass Frauen anfälliger für den Abhängigkeitseffekt des Rauchens sind und schneller Rückfälle bei der Entwöhnung erleiden. Die WissenschafterInnen führten die Studie mit 60 ProbandInnen mit dem Ziel durch, noch stärker auf geschlechtsspezifische Unterschiede einzugehen. Jeweils 30 Frauen und 30 Männer wurden in gleich große rauchende beziehungsweise nicht-rauchende Untergruppen aufgeteilt. Alle rauchenden TeilnehmerInnen kamen in den vergangenen drei Jahren auf durchschnittlich 15 bis 20 Zigaretten pro Tag. Neben den strukturellen und metabolischen Veränderungen im Gehirn stellten die ForscherInnen auch auf der Verhaltensebene geschlechtsspezifische Differenzen fest. „Die Raucherinnen reagierten anders in der Aggressionsbewältigung als die Nicht-Raucherinnen: Sie hielten Ärger vermehrt zurück und zogen es insgesamt eher vor, für sich zu sein‘“, schildert Deepika Bagga.

Der Altersschnitt der aktuellen Studie der Universität Graz betrug 25 Jahre. „Unsere Untersuchung ist eine der wenigen, die sich auf eine junge Zielgruppe mit relativ moderatem Zigarettenkonsum konzentriert. Da sich schon hier eindeutige Auswirkungen des Rauchens im Gehirn manifestieren, können wir davon ausgehen, dass bei älteren, starken RaucherInnen ebenfalls klare Effekte nachweisbar sein werden. Um hier stichhaltige Aussagen treffen zu können, sind weitere Forschungen notwendig“, resümiert Deepika Bagga. Sie forscht im Team von Neuroimaging-Professorin Veronika Schöpf am Institut für Psychologie der Universität Graz.


Publikation: Bagga D, Aigner CS, Cecchetto C, Fischmeister F.P, Schöpf V. Investigating Sex-Specific Characteristics of Nicotine Addiction Using Metabolic and Structural Magnetic Resonance Imaging (European Addiction Research, DOI: 10.1159/000494260).

Erstellt von Gerhild Leljak

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