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Montag, 14.09.2015

Eine Klasse für alle

Schulische Inklusion soll gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenwirken. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Schulische Inklusion soll gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenwirken. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Grazer Erziehungswissenschafterin zeigt Situation schulischer Integration in Österreich auf

In Österreich besucht rund die Hälfte aller Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) eine Integrationsklasse in einer Regelschule, die anderen 50 Prozent werden in Sonderschulen unterrichtet. „Ein Vorbild für schulische Inklusion ist die Steiermark. Hier gehen mehr als 80 Prozent der Kinder mit SPF in eine Regelschule“, berichtet Ass.-Prof. Dr. Susanne Schwab vom Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Die 29-jährige Forscherin hat die Umsetzung, Auswirkungen und Einstellungen gegenüber schulischer Inklusion untersucht und sich mit ihren Studien kürzlich an der Uni Freiburg in der Schweiz habilitiert. Damit ist sie eine der jüngsten Frauen im deutschsprachigen Raum, die diese Stufe der Universitätskarriere erreicht haben.

Laut der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) haben Kinder mit Beeinträchtigungen einen Rechtsanspruch darauf, am Unterricht in der Regelschule teilzunehmen. Der Begriff dafür lautet „Schulische Inklusion“. Österreich hat dieses Übereinkommen 2008 ratifiziert. Demzufolge sollen SchülerInnen mit Lernschwierigkeiten, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten – „etikettiert“ mit der Bezeichnung SPF –nun in inklusiven Regelschulen anstatt in Sonderschulen unterrichtet werden. Ziel ist, ihrer gesellschaftlichen Ausgrenzung entgegenzuwirken.

Auf diesem Weg gibt es noch einiges zu tun, wie Susanne Schwab im Rahmen mehrerer Studien festgestellt hat. „Generell ist die Verwirklichung schulischer Inklusion in Österreich derzeit nur teilweise möglich. Eltern haben aktuell das Recht zu entscheiden, ob sie ihre Kinder mit SPF in eine inklusive Schule oder doch lieber in eine Sonderschule geben“, erklärt die Forscherin. Häufig ist diese Entscheidung vom sozio-ökonomischen Hintergrund abhängig. „Familien mit höherem Bildungsniveau und Einkommen bevorzugen eher inklusive Schulen“, so Schwab.

Weitere Unzulänglichkeiten ortet die Wissenschafterin, die im kommenden Studiensemester eine Vertretungsprofessur für empirische Schulforschung an der Universität Bielefeld innehat, im Feststellungsverfahren für einen SPF: „Es gibt kein standardisiertes Verfahren und keine einheitlichen Kriterien. Das Vorgehen und die Beurteilungen sind intransparent und schwer nachvollziehbar.“

Verbesserungspotenzial gebe es auch in Bezug auf die Inklusion in den Regelschulen. Nicht überall werde die Einbindung von SchülerInnen mit SPF gleich konsequent umgesetzt. „Während sich in manchen Einrichtungen alle SchülerInnen ein Klassenzimmer teilen, unterrichten in anderen die IntegrationslehrerInnen ,ihre‘ Kinder in einem separaten Raum“, berichtet Schwab.

Die Wissenschafterin ist überzeugt, dass schulische Inklusion Austausch und Kontakt unter allen SchülerInnen fördern kann, weiß aber auch, dass Chancen und Effekte von der Qualität des Unterrichts abhängig sind. Deshalb rät sie zu mehr Professionalisierung im Bereich Team-Teaching und innovativer didaktischer Methoden, die einen an unterschiedliche Bedürfnisse angepassten Unterricht ermöglichen.

Die Studien von Susanne Schwab sind in den Forschungsschwerpunkt „Lernen – Bildung – Wissen“ der Uni Graz eingebettet.

Erstellt von Gudrun Pichler

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