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Mittwoch, 19.03.2014

Fasten und Frühling

Heike Huber-Kraxner untersucht in ihrer Dissertation das Bedürfnis nach individualisierten Zeremonien.

Heike Huber-Kraxner untersucht in ihrer Dissertation das Bedürfnis nach individualisierten Zeremonien.

Dissertantin der Uni Graz untersucht individuelle Rituale und Ratgeber-Szene

Kirchliche wie profane Feste sind Fixpunkte in unserem Jahresablauf und wesentliche Anker für den Alltag. „Die Wiederholung des stets Gleichen gibt Halt, Orientierung und Sicherheit“, weiß Dr. Heike Huber-Kraxner. Sie hat in ihrer Dissertation am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Uni Graz individuelle Rituale und Beratungsangebote analysiert. Denn so wie die Kirche an Bedeutung verliert, werden persönlich zugeschnittene Zeremonien immer wichtiger. „Dieser Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum erzeugt auch einen neuen Beratungsbedarf“, hat die Wissenschafterin festgestellt.
In den Bücherregalen finden sich nicht nur Wegweiser für Geburt, Hochzeit oder Tod, sogar für den Beginn der Wechseljahre oder das Ende einer Partnerschaft werden Rituale angeboten. Huber-Kraxner, die bei ihrer Dissertation von Ao.Univ.-Prof. Dr. Helmut Eberhart betreut wurde, sieht in diesen aktuellen Strömungen eine Auswirkung der Eventkultur: „Rituale können auch eine Form der Selbstinszenierung sein. Man verzichtet auf Traditionelles und sucht sich individuelle Zermonien.“ Sogar das Lebensende wird zunehmend mit alternativen Bestattungsmöglichkeiten zelebriert. „Gerade für biographische Übergänge – beispielsweise Hochzeiten oder Taufen – wird das Angebot der Kirche noch gerne in Anspruch genommen“, hat die Dissertantin festgestellt. Allerdings wird den Familien auch hier immer mehr individueller Gestaltungsspielraum eingeräumt.
Auch wenn die institutionalisierte Religion an Boden verliert, ist für persönliche Rituale Transzendentes nach wie vor gefragt. „Die Menschen sehnen sich nach Märchenhaftem und setzen dabei auch verstärkt auf Räuchern, Düfte und Kerzenlicht“, fasst die Wissenschafterin zusammen.
Begehrt sind die Suche nach Stille, spirituelle Alltagsübungen, Meditations- und Entspannungstechniken. Der Übergang zu therapeutischen Funktionen ist damit ein fließender. „KlientInnen haben das Bedürfnis nach Entschleunigung, fühlen sich im Alltag oft fremdbestimmt und wollen dem entfliehen“, hat Huber-Kraxner erhoben. Individuelle Rituale sind nicht unbedingt neu, sondern nehmen Anleihen aus fremden und vergangenen Kulturen und verknüpfen diese auf innovative Weise. So boomen beispielsweise Schwitzhütten nach indianischem Vorbild, die unter anderem der Reinigung und Heilung dienen. „Diese Zeremonien sind auf aktuelle gesellschaftliche Anforderungen abgestimmt und können aus bestimmten Anlässen – wie dem Übergang zum Single-Dasein oder der Suche nach geschlechtlicher Identität – aber auch ohne konkretes Thema abgehalten werden“, präzisiert die Wissenschafterin.
Die breite Beratungsbranche, die sich in den letzten Jahren etabliert hat, sieht die Dissertantin allerdings zwiespältig: „Subjektiv erzeugen diese DienstleisterInnen positive Effekte, weil tatsächlich Entspannung und Wohlbefinden erreicht werden. Sie plädieren auch häufig für einen neuen Lebensstil abseits der Konsumwelt, nutzen aber für das eigene wirtschaftliche Gelingen deren Mechanismen aus und verstärken die Fremdbestimmtheit.“

Erstellt von Dagmar Eklaude

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