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Mittwoch, 20.03.2024

Gegen den Strom: Hindernisse für erneuerbare Energiegemeinschaften überwinden

Brigitta Lurger (links) und Katja Corocran

Brigitta Lurger (links) und Katja Corocran wollen erneuerbare Energiegemeinschaften unterstützen und juristische sowie sozialpsychologische Barrieren abbauen. Foto: Uni Graz/Schweiger

Bewohner:innen eines Mehrparteienhauses haben gemeinsam eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach errichtet. Sie beziehen nun günstigen Strom und sind unabhängig von großen Konzernen. Und sie tragen auch noch zum Klimaschutz bei. Wenn alles nur so einfach wäre. Tatsächlich ist der Weg für erneuerbare Energiegemeinschaften steinig. Wie sich Hindernisse überwinden ließen, beantworten Wissenschaftler:innen der Universität Graz.

Etwa 300 erneuerbare Energiegemeinschaften verzeichnet die österreichische Koordinationsstelle. Es könnten weit mehr sein, meinen Rechtswissenschaftlerin Brigitta Lurger und Sozialpsychologin Katja Corcoran.
Die beiden Forscher:innen haben im Rahmen des EU-Horizon2020-Projekts „EC² – Energy Citizenship and Energy Communities for a Clean Energy Transition“ Vorschläge erarbeitet, wie juristische, sozialpsychologische und ökonomische Barrieren abgebaut werden können. Gemeinsam mit weiteren Wissenschaftler:innen aus sieben europäischen Ländern wollen sie den Wandel zu einer nachhaltigen Energieversorgung unterstützen. Sie bestätigen: „Die Energiekrise hat die Dynamik befeuert und das Interesse deutlich gesteigert.“

Rechtliches neu denken

In der von der EU-Politik forcierten Energiewende findet gewissermaßen eine Verschiebung der Verantwortlichkeiten statt. Lurger: „Denn der:die Einzelne soll nun an das Allgemeinwohl denken.“ Die sehr komplexen gesetzlichen Rahmenbedingungen, die teilweise im öffentlichen Recht verankert sind, tragen den damit verbundenen Lasten aber nicht ausreichend Rechnung. Stolpersteine bestünden zum Beispiel bei der Errichtung von PV-Anlagen auf Mehrparteienhäusern, weil unter Umständen die Zustimmung aller Bewohner:innen oder der:s Vermieter:in erforderlich sei.
Anpassungen seien ebenso im Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz notwendig, etwa um für Gemeinschaften die Einspeisung in Stromnetze sicherzustellen und unabhängig von den dominierenden Betreiber-Konzernen zu werden.

One-Stop-Shop

Die beiden Wissenschaftler:innen sehen vor allem die lokalen Behörden gefordert: „Sie sollten bei der Koordination, Beratung, aber auch beim kommunalen Wohnbau eine aktivere Rolle einnehmen.“ Denn klare, niederschwellige Information sei aufgrund der komplexen Materie enorm wichtig. „Damit wir nicht nur die schon thematisch affine Bevölkerung erreichen.“
Lurger und Corcoran sprechen von einem One-Stop-Shop, wo auf Gemeindeebene alle Fäden zusammenlaufen und rechtliche, technische sowie kritische Angelegenheiten gelöst werden. Weiters sei die Förderung der sozialen Vernetzung unter den neuen Energiegemeinschaftsmitgliedern sowie des Erfahrungsaustausches unter bereits erfahrenen Teilnehmer:innen von älteren Energiegemeinschaften und Newcomern wichtig.
Das Projektteam empfiehlt weiters einen unterhaltsamen Zugang und hat dazu ein Kartenspiel entwickelt. Dieses soll Fragen aufwerfen und Menschen ins Gespräch bringen.

Ungleichheiten ausmerzen

Zusammenschlüsse bringen außerdem einen ökonomischen Vorteil. Brigitta Lurger: „Eine Anschaffung alleine für sich kann sich nicht jede:r leisten, das verstärkt die sozialen Unterschiede.“ Eine Gemeinschaft gleiche das aus, weil sowohl Installation als auch der Strom günstiger werden.
Einen positiven Nebeneffekt führt Katja Corcoran ins Treffen: „Die Gemeinschaftlichkeit motiviert die Menschen in einer oft anonymen Nachbarschaft, sich einzubringen und etwas zu bewegen.“ Mit einem Aber: „Gerade in Zeiten von Krisen, wo eine starke finanzielle und psychische Belastung herrscht, müssen bürokratische Abläufe umso einfacher gestaltet sein.“

Erstellt von Andreas Schweiger

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