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Donnerstag, 10.03.2016

„Ich weiß jetzt, was ich tun muss“

Epilepsie ist eine vorübergehende Funktionsstörung von Nervenzellen und eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Foto: geralt./pixabay.com

Epilepsie ist eine vorübergehende Funktionsstörung von Nervenzellen und eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Foto: geralt./pixabay.com

ForscherInnen der Uni Graz entwickeln Unterrichtsmodul für den Umgang mit Epilepsie

Julius Cäsar, Napoleon Bonaparte, Fjodor Dostoyevsky, Isaac Newton: Sie alle litten an Epilepsie. Die vorübergehende Funktionsstörung von Nervenzellen ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Ein Prozent der gesamten Weltbevölkerung ist davon betroffen, bis zu zehn Prozent aller Menschen erleiden einmal in ihrem Leben einen epileptischen Anfall. „Trotzdem ist das allgemeine Wissen über die vielfältigen Ursachen und Symptome von Epilepsie eher mangelhaft“, weiß Ass.-Prof. Dipl.-Biol. Dr. Uwe Simon vom Fachdidaktikzentrum Biologie und Umweltkunde der Karl-Franzens-Universität Graz. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lisa Gesslbauer hat er ein dreistündiges Unterrichtsmodul entwickelt, um hier Aufklärungsarbeit zu leisten und die SchülerInnen für die Krankheit zu sensibilisieren. Der Testlauf zeigte bereits sichtbare Erfolge.


Menschen mit Epilepsie sind häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Dennoch wird die Krankheit in der Schule meist nur selten und oberflächlich behandelt, bestätigt Simon: „Das zeigt sich auch in der geringen Bedeutung, die dieser Erkrankung in der Mehrzahl der Schulbücher eingeräumt wird.“ Simon und Gesslbauer unterrichteten ihr Konzept bereits an mehreren steirischen Schulen. Dabei wurden Ursachen, Symptome und Auswirkungen der Krankheit eingehend erklärt und die damit verbundenen Fragen und Ängste diskutiert. Zusätzlich stellten sie Persönlichkeiten mit Epilepsie vor und besprachen Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ein wichtiges Ziel war herauszufinden, ob sich Wissen und Einstellungen der SchülerInnen durch den Unterricht nachhaltig änderten. Vor und nach dem Unterricht sowie zwei Monate später füllten die SchülerInnen umfangreiche Fragebögen aus, die zusammen mit Assoz.-Univ.-Prof. Dr. Andreas Fink vom Institut für Psychologie der Uni Graz ausgewertet wurden. „Die Antworten belegen, dass das Wissen der unterrichteten Jugendlichen bezüglich der Krankheit deutlich zugenommen hatte. Außerdem veränderte sich ihre Einstellung gegenüber Menschen mit Epilepsie signifikant positiv“, freut sich Simon.


Besonders erfreuliches Detail: Auch zwei Monate nach Abschluss der Einheit wurden Wissens- und Einstellungsfragen fast identisch beantwortet wie direkt nach dem Unterricht. Dieses Fazit wurde durch den Vergleich mit Kontrollklassen, die nur die Fragebögen erhielten, das Thema Epilepsie aber nicht im Unterricht behandelten, untermauert. „Diese SchülerInnen verzeichneten weder eine Wissenszunahme noch änderte sich ihre Sichtweise auf Epilepsie-PatientInnen“, bestätigt Simon. Die ForscherInnen folgern, dass sich mit einem überschaubaren Stundenaufwand das faktenbezogene Wissen sowie Einstellungen von SchülerInnen gegenüber Menschen mit Epilepsie signifikant und dauerhaft positiv beeinflussen lassen. Angesichts der großen medizinischen Bedeutung empfehlen die AutorInnen, diese Unterrichtseinheit im regulären Biologieunterricht einzusetzen. Die statistischen Analysen wurden soeben in der internationale Online-Fachzeitschrift „PLoS One“ veröffentlicht und bei der jüngsten Tagung der europäischen WissenschaftsdidaktikerInnen in Helsinki als Vortrag präsentiert. Das Unterrichtsmaterial wird demnächst in der LehrerInnenzeitschrift „MNU journal“ erscheinen und dort online frei verfügbar sein.


Publikationen:
Simon UK, Gesslbauer L, Fink A. (2016). A Three-Lesson Teaching Unit Significantly Increases High School Students’ Knowledge about Epilepsy and Positively Influences Their Attitude towards This Disease. PLoS ONE 11(2): e0150014. doi:10.1371/journal.pone.0150014


Gesslbauer L, Simon UK. “Ich weiß jetzt, was ich tu“ – ein dreistündiges Modul zu Epilepsie. MNU journal (im Druck)

 

Erstellt von Gerhild Kastrun

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