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Dienstag, 17.06.2014

Krieg am Papier

Der erste Weltkrieg war auch der erste Pressekrieg: Die Rolle österreichischer regionaler Medien, wie etwa der Marburger Zeitung, ist Forschungsthema der Grazer Historikerin Monika Stromberger. Bild: ÖNB

Der erste Weltkrieg war auch der erste Pressekrieg: Die Rolle österreichischer regionaler Medien, wie etwa der Marburger Zeitung, ist Forschungsthema der Grazer Historikerin Monika Stromberger. Bild: ÖNB

Historikerin der Uni Graz analysiert Rolle der Zeitungen während des Ersten Weltkrieges

Der Erste Weltkrieg war der erste große Pressekrieg in der Geschichte. Wie in vielen europäischen Ländern brachten auch österreichische Zeitungen den Krieg von der Front direkt ins Eigenheim. „Während dieser Zeit wurde erprobt und entwickelt, was wir heute aus modernen Kriegen kennen: Überwachung der Pressefreiheit, Zensur und eine gut organisierte Propagandamaschinerie“, sagt Dr. Monika Stromberger vom Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz. Nicht nur in großen österreichischen Medien, wie etwa die Neue Freie Presse, die Reichspost oder die Arbeiter-Zeitung, wurden eigene Kriegsverluste geschönt und Siege des Feindes vernichtend dargestellt; auch kleine regionale Blätter nahmen ihre Rolle als KriegsbefürworterInnen wahr. In einem aktuellen Forschungsprojekt analysiert die Historikerin die Vermittlung von Kriegsinhalten zweier Zeitungen aus Maribor in den Jahren 1914 bis 1915: der deutschsprachigen „Marburger Zeitung“ und der slowenischsprachigen „Straža“. Sie arbeitet dabei in den universitären Forschungsschwerpunkten „Heterogenität und Kohäsion“ sowie „Kultur- und Deutungsgeschichte Europas“.

„Die kleineren Mariborer Zeitungen fügen sich in das Bild der Großen Wiener Blätter ein“, konnte Stromberger herausfinden. Das Thema Kriegsbegeisterung wird ebenso transportiert wie etwa die Verurteilung des Kriegseintritts Italiens oder die antislawische Einstellung. Vor allem die Serbophobie tritt in der deutschnationalen Mariborer Zeitung verstärkt in den Vordergrund. „Beide Blätter vertraten ihre konkurrierenden nationalen Interessen, was aus keinem Aspekt der Kriegskommunikation herausgehalten werden konnte“, erzählt die Historikerin. Und das, obwohl eigentlich im Sinne des„Burgfriedens“ innenpolitische Konflikte während des Krieges ruhen sollten. „Es wird sehr wohl polemisiert gegen den slowenischen Nationalismus und es wird aufgerufen, das Deutschsein zu forcieren“, betont Stromberger. Auch die Slowenen ihrerseits riefen weiterhin zum Kampf für die eigene Nation auf.

Starke Heimatfront
Deutlicher als in den (überregionalen) Wiener Medien dieser Zeit wurde in den regionalen, kleineren Zeitungen die so genannte „Heimatfront“ in den Krieg integriert. Daheimgebliebene, Frauen und Familien wurden als aktive Beteiligte wahrgenommen. „Die Seiten waren gut gefüllt mit Aufrufen zu Spenden und Abgabe von Kleidungsstücken für die Soldaten. Die Heimatfront zu integrieren, war die zweite wichtige Funktion der Zeitungen jenseits der Propaganda.“ Im Laufe der Kriegsjahre legte sich die Begeisterung sich in vielen Blättern und Klagen über Verwundung, Tod und Flucht häuften sich, erste kritische Stimmen wurden wach. Die Zeitungen begannen den Krieg in Frage zu stellen, aber erst relativ spät in den meisten Fällen.

Kontakt:
Dr. Monika Stromberger
Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz
Tel.: 0316 – 380 8071
E-Mail: monika.stromberger(at)uni-graz.at 

Erstellt von Konstantinos Tzivanopoulos

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