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Donnerstag, 18.10.2012

Nachhaltig steirisch

Der Verkauf von Altstoffen kann für Gemeinden zur Einnahmequelle werden. Foto: Microsoft

Der Verkauf von Altstoffen kann für Gemeinden zur Einnahmequelle werden. Foto: Microsoft

WissenschafterInnen der Uni Graz erstellten Abfallwirtschaftsplan für den Mürzverband

Wie Gemeinden aus Altstoffsammelzentren Gewinn erwirtschaften, Müllstandorte vernetzen und durch kürzere Transportwege zur CO2-Reduktion beitragen können, zeigt Dr. Wolfgang Fischer vom Institut für Geographie und Raumforschung der Karl-Franzens-Universität Graz auf. Gemeinsam mit Master-Studierenden hat er im Rahmen einer Lehrveranstaltung einen neuen Abfallwirtschaftsplan für den Mürzverband erstellt.

 

Zielsetzung und Aufgabe war aufzuzeigen, wie im Verband in Zukunft ökologischer, effizienter und kostengünstiger Abfallwirtschaft betrieben werden kann. „Der Abfallwirtschaftsplan umfasst alle Bereiche – von der Sammlung über den Transport bis hin zur Entsorgung“, erklärt Wolfgang Fischer. Berücksichtigt werden sowohl die organisatorischen Abläufe als auch die Infrastruktur.

Nach einer Analyse der Ist-Situation wurde ein Konzept für die Zukunft erarbeitet, das die Entwicklung von Bevölkerung, Siedlungsstruktur und Wirtschaft, aber auch andere Trends mit einbezieht. „Dazu gehört zum Beispiel, dass immer mehr Lebensmittel weggeworfen werden“, weiß Fischer. „Ein Drittel aller Abfälle sind Lebensmittel – Tendenz steigend.“ Die Wirtschaftskrise habe zu weniger Müll aus Produktionsbetrieben oder auch aus dem Tourismus geführt, nicht aber zu weniger Lebensmittelabfällen.

 

Unter Berücksichtigung all dieser und weiterer Faktoren hat Wolfgang Fischer mit seinen Studierenden verschiedene Szenarien modelliert. „Eine Möglichkeit, wie die Gemeinden Kosten einsparen können, wäre zum Beispiel, die Entsorgung gemeinsam auszuschreiben und so von den Anbietern günstigere Preise zu bekommen“, führt Fischer aus.

Weiters haben die WissenschafterInnen errechnet, wie groß die Chargen von bestimmten Altstoffen, die zur weiteren Verarbeitung abtransportiert werden, sein müssen, damit die Einnahmen die Ausgaben übersteigen. „Die Gemeinden bekommen über Altstoffsammelzentren wertvolle Rohstoffe, die sich weiterverkaufen lassen. Um maximale Erlöse zu erzielen, dürfen die Kosten für den Weitertransport – etwa in die Niederlande zu einer speziellen Aufbereitungsanlage – nicht zu hoch werden“, erklärt Fischer. Gleichzeitig sollten mehrere Müllstandorte vernetzt werden.

Weitere relevante Aspekte sind die Öffnungszeiten eines Altstoffsammelzentrums sowie die Anzahl der MitarbeiterInnen, die beschäftigt werden müssen.

 

Mit Blick auf die Umwelt sollen Transportwege verkürzt werden, um den CO2-Ausstoß zu verringern. „Es gilt die Orte des Müllanfalls mit den Orten der Müllbehandlung zu verbinden“, so Fischer. „Altstoffsammelzentren müssen nicht unbedingt, wie derzeit üblich, an der Peripherie liegen, zentrale Standorte könnten in ökologischer Hinsicht vorteilhaft sein.“ Auf Basis des GIS (Geo-Informations-System) wurden verschiedene Wege und das entsprechende Einsparungspotenzial in CO2-Äquivalenten errechnet. Im Zuge der geplanten Gemeindezusammenlegungen könnten neue Sammelzentren entstehen, für die es einen optimalen Standort zu finden gilt. Hier könnten die wissenschaftlichen Modelle wegweisend sein.

 

Die wissenschaftliche Arbeit im Bereich Abfallwirtschaft ist Teil des Forschungsschwerpunkts „Umwelt und Globaler Wandel“ der Karl-Franzens-Universität Graz.

Erstellt von Gudrun Pichler

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