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Dienstag, 17.11.2015

Patente Wissenschaft

Erfolgreiche ErfinderInnen werden am 24. November 2015 in der Aula der Uni Graz vor den Vorhang geholt. Foto: pixabay.com

Erfolgreiche ErfinderInnen werden am 24. November 2015 in der Aula der Uni Graz vor den Vorhang geholt. Foto: pixabay.com

Grazer Universitäten ehren „erfinderische“ ForscherInnen

Die steirischen Universitäten sind bedeutende Zentren von ErfinderInnengeist. Mehr als 850 Erfindungen in den vergangenen zehn Jahren dokumentieren die enorme Forschungskraft. Besonders „erfinderische“ WissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität, der TU Graz und der Medizinischen Universität werden bei einer Veranstaltung des Wissenstransferzentrums Süd am 24. November 2015 in der Aula der Uni Graz vor den Vorhang geholt. Der erfolgreichste Forscher der TU Graz erhält die Nikola Tesla-Medaille, die ebenfalls zum ersten Mal verliehen wird.

„Die Grundlagenforschung an den heimischen Universitäten trägt wesentlich zu einem besseren Verständnis weltweiter Probleme bei und liefert die Basis für den anwendungsorientierten Bereich“, betonen die RektorInnen Christa Neuper (Uni Graz), Harald Kainz (TU Graz) und Josef Smolle (Med Uni Graz) unisono. Beeindruckend ist die Bilanz allein der drei Grazer Universitäten: Im Zeitraum 2004 bis 2014 gab es 551 Patentanmeldungen.
Mehr als 100 ForscherInnen, die sehr erfolgreich ihre wissenschaftlichen Ergebnisse verwerten konnten, werden im Rahmen eines Festaktes in der Aula der Karl-Franzens-Universität von den RektorInnen der drei Universitäten geehrt.

Verleihung der Nikola Tesla-Medaille
Premiere feiert sowohl das Veranstaltungsformat als auch die Nikola Tesla-Medaille, die die TU Graz im Intervall von zwei Jahren an eineN ihrer herausragenden ErfinderInnen verleiht. Die Auszeichnung ist nach dem gleichnamigen Pionier der Elektrotechnik benannt, der sein technisches Fachwissen unter anderem an der TU Graz erwarb und mehr als 100 Patente angemeldet hat. Erster Preisträger der Medaille ist Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Gernot Kubin. Der Informationstechniker konnte zwischen 2010 und 2014 mit insgesamt sieben Patenterteilungen die höchste Anzahl verbuchen.

Der Festakt wird vom Wissenstransferzentrum (WTZ) Süd veranstaltet. In dieser institutionenübergreifenden Einrichtung bündeln Uni Graz, TU Graz, Med Uni Graz, Kunstuni Graz, Montanuni Leoben und Uni Klagenfurt ihre Kräfte. Das WTZ Süd hat sich zur Aufgabe gemacht, in Kooperation mit seinen Partnern gemeinsame Lehrveranstaltungen zum Thema „Wissenstransfer“ für Studierende, WissenschafterInnen und externe Personen zu entwickeln sowie auch Professionalisierungsmaßnahmen für im Wissens- & Technologietransfer tätige Personen abzuhalten. Das Bereitstellen von Infrastruktur für eine zielgerichtete Verwertung von Wissen und die stärkere Vernetzung der PartnerInnen untereinander sowie mit allen Stakeholdern aus Forschung und Wirtschaft genießt einen hohen Stellenwert. Dazu kommen noch viele weitere geplante Projekte. Koordiniert wird das WTZ Süd von der TU Graz.
www.wtz-sued.at

Erstellt von Andreas Schweiger

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