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Mittwoch, 06.04.2016

Rettung für 40 Millionen Kulturgüter

Ein durch Säureabbau beschädigtes Buch: Ein nanotechnologisches Verfahren der Uni Graz kann wertvolle Kulturgüter retten. Foto: Uni Graz/Ribitsch

Ein durch Säureabbau beschädigtes Buch: Ein nanotechnologisches Verfahren der Uni Graz kann wertvolle Kulturgüter retten. Foto: Uni Graz/Ribitsch

Nanotechnologisches Verfahren der Uni Graz bewahrt Papier vor Zerfall

Einem Großteil des kulturellen Erbes an Büchern, Dokumenten und Kunstwerken zwischen 1850 und 1950 droht der Zerfall. Der Grund: Das in diesem Zeitraum produzierte Papier zersetzt sich. Die Erfindung eines Forscherteams der Uni Graz kann den Verfall stoppen. Nun entwickelt es in Kooperation mit einer Restaurations-Expertin der Donau-Universität Krems und mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums eine Anlage, die schon bald die Kulturgüter großflächig und kostengünstig vor der Zerstörung retten wie auch reinigen soll.

„Eine Kombination aus Nanopartikeln aus Magnesium- und Calciumverbindungen mit einer aus einer Zellulose-Verbindung bestehenden Hülle durchdringt unter Druck das ganze Buch“, bringt Ao.Univ.-Prof.i.R. Volker Ribitsch das von ihm erfundene und von der Uni Graz patentierte Verfahren auf den Punkt. Sowohl gedruckte Buchstaben als auch Bilder bleiben unverändert. Da keine wässrigen Lösungsmittel verwendet werden, ist anschließend weder ein langwieriger noch kostspieliger Trockenprozess notwendig, erklärt der Chemiker an der Uni Graz.

Gemeinsam mit dr hab. Patricia Engel, Expertin für Konservierung und Restaurierung von Buch und Papier an der Donau-Universität Krems, bereitet Ribitsch das Verfahren für die großflächige Anwendung vor und arbeitet an der Entwicklung eines Gerätes. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft unterstützt die Entwicklung eines Prototypen im Rahmen der Förderschiene PRIZE mit 150.000 Euro. Läuft alles nach Plan, soll die erste Anlage bis zum kommenden Herbst fertiggestellt sein. „Es soll ein mobiles Gerät werden, das den Einsatz vor Ort ermöglicht und die Methode einfacher, nachhaltiger sowie günstiger gestaltet als andere“, schildert Volker Ribitsch.

Der Bedarf gibt den ForscherInnen recht: Mehr als 100 Jahre lang wurde ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Alaun als Hilfsmittel in der westlichen Papierproduktion eingesetzt – mit Spätfolgen: Die chemische Verbindung zerfällt, eines der Zerfallsprodukte ist Schwefelsäure, die wiederum die Zellulose zerstört. Allein in österreichischen Archiven wartet Schätzungen zufolge ein Bestand von etwa 1,3 Millionen Exponaten auf eine baldige „Entsäuerung“, darunter wertvolle Bücher und unwiederbringbare historische Dokumente aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. In ganz Europa dürften rund 40 Millionen Artefakte bedroht sein. Auch einzigartige auf Papier gemalte Kunstwerke sowie Objekte aus Holz können mit dem nanotechnologischen Verfahren für die Nachwelt bewahrt werden.

Erstellt von Andreas Schweiger

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