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Donnerstag, 14.11.2013

Sackerl-Bann und Gurtenpflicht

Wie weit Verbote gehen sollen, erforscht Richard Sturn.

Wie weit Verbote gehen sollen, erforscht Richard Sturn. Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Wissenschafter der Uni Graz erforscht, wie weit der Staat die BürgerInnen bevormunden soll

Ein Verbot von Plastiksackerln wird derzeit heftig diskutiert, die EU-Verordnung für energiesparende Staubsauger hat jüngst ebenfalls die Wogen hochgehen lassen. Inwiefern darf sich der Staat in die Privatsphäre der BürgerInnen einmischen? Dieser Frage geht Ao.Univ.-Prof. Dr. Richard Sturn vom Institut für Finanzwissenschaft und Öffentliche Wirtschaft der Karl-Franzens-Universität Graz auf den Grund.
„KonsumentInnen entscheiden sich nicht immer rational und nicht immer zu ihren Gunsten“, bringt der Experte eine Problematik auf den Punkt. Sie handeln manchmal emotional oder wissen schlichtweg nicht genug über das Produkt, das ihnen angepriesen wird, wie das beispielsweise bei Finanzdienstleistungen öfters der Fall ist. „Da macht es durchaus Sinn, KundInnen mit gewissen Regeln vor der Abzocke zu schützen“, betont Sturn. Grundsätzlich sollten die Eingriffe in die Entscheidungsfreiheit aber möglichst gering gehalten werden und für die Betroffenen mit wenig Aufwand und niedrigen Kosten verbunden sein.
Ein positives Paradebeispiel ist für den Wissenschafter die Einführung der Gurtenpflicht. „Sie hat unbestritten viel gebracht und ist für die BürgerInnen keine Belastung“, fasst er zusammen. Ähnlich könnte sich der diskutierte Bann von Einweg-Plastiksackerln auswirken. KonsumentInnen würden dadurch zu ökologischem Handeln angestiftet. „Es wäre allerdings zunächst zu überprüfen, ob auch andere Anreize wirken würden“, präzisiert Sturn. Ein striktes Verbot ist nur als letzter Ausweg sinnvoll, wenn etwa steuerliche Anreize oder Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung keinen Erfolg versprechen.
Gerade in puncto Umwelt sind vermutlich gewisse Impulse unvermeidlich, damit BürgerInnen dazulernen und Innovationen annehmen. „Mit unseren Forschungen wollen wir auch bewirken, dass solche Regelungen nicht zu sehr von den Sonderinteressen einzelner Lobbys bestimmt werden, ein Kritikpunkt, der etwa für den Fall der Energiesparlampen im Raum steht“, erklärt der Experte.
Das Thema Ökologisierung des Konsums soll auch im Rahmen eines Doktoratskollegs näher untersucht werden.

Richard Sturn forscht im Rahmen des universitätsweiten Schwerpunkts „Heterogenität und Kohäsion“, der sich aktuellen Themen im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Vielfalt und sozialem Zusammenhalt widmet. Kürzlich erschien „Grenzen der Konsumentensouveränität“ (Jahrbuch für normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik Bd. 13., Marburg 2013).

Erstellt von Dagmar Eklaude

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