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Montag, 01.03.2021

Unsichtbare Kinder

Weit über 40.000 Kinder in Österreich pflegen ihre Eltern. Ihre Bedürfnisse werden nun erstmals erhoben. Foto: Pixabay

Weit über 40.000 Kinder in Österreich pflegen ihre Eltern. Ihre Bedürfnisse werden nun erstmals erhoben. Foto: Pixabay

Uni Graz erhebt Bedürfnisse pflegender Minderjähriger

Kaum Sozialkontakte, keine Freunde treffen, ein wenig geregeltes Leben: Was während der Pandemie vielen von uns hart zusetzt, ist für eine erschreckende Anzahl Minderjähriger ständige Realität: „Österreichweit pflegen weit über 40.000 Kinder ihre Eltern“, berichtet Medizinethikerin Martina Schmidhuber vom Institut für Moraltheologie der Universität Graz. Durch die Einschränkungen der Corona-Krise stehen sie unter noch größerem Druck als sonst. Hilfe für sie ist allerdings rar, häufig verschweigen sie aus Scham auch ihre Situation. Gemeinsam mit ihrem Kollegen, dem Sozialethiker Thomas Gremsl vom Institut für Ethik und Gesellschaftslehre, startet Schmidhuber daher mit dem heutigen Tag ein von der Stadt Graz gefördertes Projekt, um solche Kinder vor den Vorhang zu holen, ihre Bedürfnisse zu erheben und maßgeschneiderte Unterstützungsangebote zu schaffen.

Lebenslanges Stigma
„Wenn Minderjährigen die Gelegenheit genommen wird, Kind zu sein, behindert sie das in ihrer Entwicklung und hat massive Auswirkungen auf ihr gesamtes Leben. Sie leiden extrem, während sie einen enorm wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten, bleiben dabei aber völlig unsichtbar“, fasst die Forscherin zusammen. Im Rahmen des Forschungsprojekts wollen Schmidhuber und Gremsl zunächst die Zahl der Betroffenen in der Landeshauptstadt erheben, ihnen eine Stimme geben und auf ihre Situation aufmerksam machen.
Die WissenschafterInnen werden auch untersuchen, welche digitalen Angebote für die jungen Pflegenden hilfreich oder hinderlich sein könnten. „Neben Plattformen für den sozialen Austausch gibt es eventuell Online-Tools für Verhaltensweisen im Umgang mit psychisch Kranken, oder auch einfache Anleitungen für die Alltagsbewältigung“, führt Gremsl aus. Bei Bedarf könnten passende Programme entwickelt werden. Wichtig ist ihm dabei allerdings, dass die Minderjährigen dann mit den Werkzeugen nicht alleine gelassen werden: „Wir dürfen uns keinesfalls mit dem Hinweis ,Ihr habt eh eure Apps‘ aus der Pflicht stehlen. Wir tragen diesen Kindern gegenüber eine besondere gesellschaftliche Mitverantwortung“, mahnt der Ethiker.

Plattform etablieren
Im Rahmen des Projekts, das zunächst auf Graz beschränkt ist, aber in weiterer Folge zumindest auf die Steiermark ausgeweitet werden soll, wollen die ForscherInnen der Uni Graz auch PolitikerInnen, PädagogInnen und unterstützende Vereine miteinander in Kontakt bringen und ihnen Impulse liefern, wie man die Situation der pflegenden Minderjährigen nachhaltig verbessern kann. „Unsere ethische Arbeit soll zu realen Erleichterungen in der Lebenswirklichkeit der betroffenen Kinder führen“, betonen Schmidhuber und Gremsl.

 

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