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Dienstag, 06.12.2016

Verhaftet und verfolgt – akademische Freiheit in Europa

Gerd Oberleitner ist Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Menschenrechte. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

Gerd Oberleitner ist Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Menschenrechte. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

Auftakt-Veranstaltung des UNESCO-Lehrstuhls für Menschenrechte

Seit dem Putschversuch im Juli 2016 erleben Angehörige von Universitäten in der Türkei immer wieder Entlassungs- und Inhaftierungswellen oder dürfen das Land teilweise nicht verlassen. „Dadurch werden die Menschenrechte dieser Personen massiv beschnitten“, erklärt Ao.Univ.-Prof. Dr. Gerd Oberleitner vom Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der Karl-Franzens-Universität Graz. „Grundsätzlich ist die Freiheit von WissenschafterInnen und Lehrenden für eine demokratische Gesellschaft entscheidend, vor allem in Zeit von politischer Instabilität“, so der Rechtswissenschafter.

Oberleitner ist seit Sommer diesen Jahres Inhaber des UNESCO-Chairs für Menschenrechte und menschliche Sicherheit und moderiert am 12. Dezember 2016 um 17 Uhr die Auftaktveranstaltung „Speak your Mind!“ im Palais Kottulinsky.

Den Eröffnungsvortrag hält Stephen Wordsworth, Geschäftsführer von CARA (Council for At-Risk Academics); am Podium diskutieren anschließend:

  • Mag. Gabriele Eschig, österreichische UNESCO Kommission
  • Univ.-Prof. Dr. Kerem Öktem, Zentrum für Südosteuropastudien Uni Graz
  • Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Benedek, Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz (UNI-ETC)

Themen rund um Menschenrechte sind an der Karl-Franzens-Universität Graz in Forschung und Lehre fest verankert. Mit dem UNESCO-Lehrstuhl, der seit Beginn des Sommersemesters 2016 am UNI-ETC angesiedelt ist, erhält der Bereich zusätzliche Sichtbarkeit.


Gerd Oberleitner im Webradio-Interview zu seinem UNESCO-Lehrstuhl


Termin: Auftaktveranstaltung des UNESCO-Lehrstuhls für Menschenrechte und menschliche Sicherheit an der Uni Graz
Zeit: Montag, 12. Dezember, 17 bis 19 Uhr
Ort:
Seminarraum 37.13, Palais Kottulinsky, Beethovenstraße 9


Erstellt von Gerhild Kastrun

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