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Donnerstag, 27.06.2019

Von der Nase

PsychologInnen erforschen den Zusammenhang zwischen den Folgen einer Veränderung oder dem Verlust des Geruchssinns. Foto: Pixabay.com

PsychologInnen erforschen den Zusammenhang zwischen den Folgen einer Veränderung oder dem Verlust des Geruchssinns. Foto: Pixabay.com

... ins Gehirn. TeilnehmerInnen für Geruchsstudie gesucht

Unser Geruchssinn stellt einen der wichtigsten Sinne im alltäglichen Leben und Erleben dar, unter anderem bei der Entdeckung von Gefahren oder bei sozialen Interaktionen mit anderen. Der Verlust des Geruchssinns bedeutet für Betroffene nicht nur eine massive Veränderung ihres „sensorischen Lebens“, sondern bewirkt auch psychische und soziale Verhaltensänderungen. In Folge eines Verlustes der Riechfunktion kommt es neben der Beeinträchtigung der Lebensqualität auch zu einer Umstrukturierung im Gehirn und des Mikrobioms – Billionen von Mikroorganismen, die auf unsere Gesundheit und unser Verhalten einwirken.

PsychologInnen an der Universität Graz erforschen in einer Studie die Zusammenhänge zwischen den Folgen einer Veränderung oder dem Verlust des Geruchssinns, den Charakteristika des inneren Lebensraumes und möglichen Veränderungen des Gehirns. Gesucht werden Personen im Alter von 18 bis 45 Jahre, die Interesse haben, die eigene Geruchsfähigkeit zu verbessern oder unter einer teilweise oder gänzlich eingeschränkten Geruchsfähigkeit leiden. Voraussetzungen für die Teilnahme sind Rechtshändigkeit, NichtraucherInnen und MRT-Tauglichkeit, sowie keine weitere neurologischen, psychiatrischen oder internistischen Erkrankung.

Diese Studie umfasst drei separate Terminblöcke innerhalb von sechs Monaten. An jedem dieser Blöcke erfolgt eine Erfassung Ihrer Riechfunktion, eine psychologische Testung, eine Messung neuronaler Veränderungen mittels funktioneller Magnetresonanztomographie, sowie eine Erfassung des Mikrobioms der Nase und des Darms. Zwischen den einzelnen Blöcken ist ein 12-wöchiges Riechtraining vorgesehen, welches zu Hause einfach und schnell absolviert werden kann.

Nähere Informtionen zur Studie unter https://psychologie.uni-graz.at/de/neuropsychologie/neuigkeiten/detail/article/von-der-nase-ins/ oder über E-Mail über DieNase(at)uni-graz.at

Erstellt von Konstantin Tzivanopoulos

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