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Bewegte Pause

Donnerstag, 12.12.2019, Universität, Forschen

ForscherInnen zeigen, dass Sport die Denkleistung verbessert

Sportliche Aktivität in der Pause steigert bei SchülerInnen die Konzentration, die Kreativität und die Rechenleistung. Das hat ein Team aus SportwissenschafterInnen und PsychologInnen der Universität Graz in einem Forschungsprojekt schon nach einem vierwöchigen Bewegungsprogramm festgestellt. „Nach dieser vergleichsweise kurzen Zeit stellten wir bereits eine signifikante Steigerung bestimmter motorischer und kognitiver Fähigkeiten fest“, fassen der Sportwissenschafter Markus Tilp und der Psychologe Andreas Fink zusammen. Die Ergebnisse publizierten sie kürzlich im Journal der internationalen Mind, Brain and Education Society.

Gezieltes, leichtes Training: einen Monat lang, fünf Mal die Woche, täglich 20 Minuten. So lautete die Vorgabe in 2. und 3. Klassen des Grazer NMS/ BG/ BRG Klusemann extern (KLEX). Unter sportwissenschaftlicher Betreuung konnten sich die Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 13 Jahren ausgiebig und regelmäßig aktiv betätigen. Markus Tilp stellte das Training zusammen und achtete dabei vor allem auf die Förderung koordinativer Aktivität. „Neben Ausdauer standen auch Geschicklichkeitsübungen wie Balancieren, Springen sowie Jonglieren auf der Agenda“, erläutert der Forscher. Sowohl vor als auch nach der Trainingsphase wurde die motorische Leistungsfähigkeit der Jugendlichen getestet.
Andreas Fink erhob zeitgleich mittels schriftlicher Tests Konzentrationsvermögen, Kreativität und Rechengeschwindigkeit. All diese Bereiche verzeichneten einen eindeutigen Schub: So konnten die SchülerInnen nicht nur ihre sportliche Konstitution verbessern, sondern steigerten auch ihre Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistung, waren schneller beim Rechnen und merkbar besser im Generieren von kreativen Ideen.

Tilp und Fink gehen davon aus, dass die Ergebnisse auch auf Erwachsene umlegbar sind und Sport das Gehirn buchstäblich in Bewegung setzt. Genauer wollen die interdisziplinären ForscherInnen-Teams dieser Frage in weiteren gemeinsamen Projekten auf den Grund gehen. Ebenso planen SportwissenschafterInnen und PsychologInnen der Universität Graz Forschungen, die auch die Relevanz von Dauer und Intensität der sportlichen Bewegung erfassen.

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