Von Recht über Soziologie bis zur Digitalisierung – Wissenschaftler:innen widmen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln der „Elastizität“ der EU-Außengrenzen. „Grenzen weiten sich aus, können sich zurückziehen und passen sich an. Das erzeugt Stress und Spannung bei allen Beteiligten“, erklärt Politikwissenschaftlerin Bilgin Ayata den Titel des Projekts, das die Schweizer NOMIS-Stiftung fördert.
Wie sich Kunst mit Grenzregionen auseinandersetzt, hat Künstlerin und Forscherin Carolyn Defrin im Rahmen eines Marie-Curie-Stipendiums beleuchtet. Das Ergebnis „Portals to the Future“, also Tore in die Zukunft, wird nun im Rahmen des Festivals „steirischer Herbst“ präsentiert.
Eine Ausstellung im RESOWI-Zentrum, Erdgeschoß, Bauteil E, zeigt bis zum 18. Oktober 32 Werke von Künstler:innen aus Europa, Afrika und Amerika. Anhand von Fotos und Beschreibungen werden die Arbeiten rund um das Thema Migration veranschaulicht.
Wie Menschen aus fünf unterschiedlichen Perspektiven die Zukunft sehen, machen Audio-Installationen quer durch die Stadt Graz hörbar. Insgesamt 100 Standorte sind bis 18. Oktober vorgesehen, darunter an der Uni Graz, am Hauptbahnhof oder am Griesplatz.
Am 16. Oktober um 14:30 Uhr laden Carolyn Defrin und Wissenschaftler:innen des Projekts „Elastic Borders“ zu einem öffentlichen Rundgang.
Treffpunkt: Griesgasse 40, 8020 Graz
Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: carolyn.defrin(at)uni-graz.at
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